Déjá-vu
Mich plagt gerade die bittere Erkenntnis, dass die Aussicht, morgen Abend ein paar altgediente Bands beim Stadtwerkefest in Potsdam live erleben zu können, das depressiöze *** Potential eines typischen Wochenendes ins Unermessliche heben könnte - nämlich wenn man feststellen muss, dass man eine Band, wie die Puhdys, zuletzt vor 29 (in Worten: neunundzwanzig) Jahren live auf einer Bühne erlebt hat: Es war ein Konzert in einer Messehalle in Leipzig und die Puhdys spielten, wenn ich mich recht erinnere, als Vorband
von Roger Chapman, der mit seinem Hit “Shadow On A Wall” damals tourte und tatsächlich den Osten streifte. Roger Chapman war vor einiger Zeit live beim Stadtwerkefest in Potsdam, die Puhdys sind es nun also morgen … Und ich grübele, ob dieses geballte Auftauchen von Erinnerungen zufällig ist. Man kennt so etwas ja aus Erzählungen anderer, die jenes legendäre weiße Licht schon einmal in ihrem Leben sehen mussten: wenn es auf’s Ende zugeht, rauscht das ganze Leben noch einmal an einem vorbei. Na prima, aber erstmal mach’ ich morgen richtig Party
*** ich weiß, dass es dieses Wort nicht gibt, aber es hat den ironischsten Klang von allen möglichen Varianten …